Renovierungsfibel - Racofix Bauchemie - Fliesentechnik, Fliesenkleber, Fugenmassen, Spachtelmassen, Grundierungen, Abdichtungen, Bitumen


Fliesenverlegung
mit System
Fertiges Badezimmer mit Racofix® Bauchemie-Sortiment

Fliesen sind in den unterschiedlichsten Formaten, Größen und Farben erhältlich, was eine Vielzahl an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Neben diesen gestalterischen Aspekten bieten Fliesenbeläge aber auch klare Pluspunkte hinsichtlich Hygiene und Haltbarkeit. Sie sind unempfindlich gegen Verschmutzungen, leicht zu reinigen und bieten so einen Komfort in der Pflege und eine langanhaltend schöne Oberfläche.

Mit den richtigen Produkten und dem notwendigen Wissen zum Einsatz der Produkte stellt auch die Fliesenverlegung kein Problem dar. Mit Hilfe der Racofix® Renovierungsfibel möchten wir Sie mit den einzelnen Schritten von der Untergrundvorbereitung bis zum fertigen Fliesenbelag vertraut machen.

Das Racofix® Sortiment bietet für jede Anforderung das passende Produkt. Die einzelnen Produkte sind speziell aufeinander abgestimmt, sodass Sie lange Freude an Ihrem Fliesenbelag haben.


Untergrund vorbereiten
Die Untergründe müssen sauber, eben­flächig, trocken, tragfähig, rissfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein.

Bei Putz- oder Spachtelschichten ist sicherzustellen, dass diese nicht hohlliegen. Der Untergrund darf nicht mürbe sein, keine Ausblühungen oder Trennschichten aufweisen oder absanden.

Darüber hinaus ist zu beurteilen, aus welchem Material (Zementputz, Gipsputz etc.) alte Beschichtungen und Spachtelungen bestehen.

Zementestriche müssen vor der Verlegung von Fliesen mindestens 28 Tage alt sein.

Bei Calciumsulfatestrichen ist die Oberflächenfestigkeit und -beschaffenheit im Vorfeld zu beurteilen. Gegebenenfalls ist die Oberfläche anzuschleifen. Darüber hinaus sind folgende Vorgaben zur Rest­feuchte zu beachten:

Zementestriche
(beheizt) ≤ 2,0 CM-%

Zementestriche
(unbeheizt) ≤ 2,0 CM-%

Calciumsulfatestriche
(beheizt) ≤ 0,3 CM-%

Calciumsulfatestriche
(unbeheizt) ≤ 0,5 CM-%
Das Absanden des Untergrundes wird mit der Handwischprobe beurteilt.
1. Das Absanden des Untergrundes wird mit der Handwischprobe beurteilt.
Die Oberflächenfestigkeit von Putzen/Estrichen wird mittels Gitterritzprüfung beurteilt. Die Ritzflanken dürfen insbesondere an den Kreuzungsstellen nicht ausbrechen.
2. Die Oberflächenfestigkeit von Putzen/Estrichen wird mittels Gitterritzprüfung beurteilt. Die Ritzflanken dürfen insbesondere an den Kreuzungsstellen nicht ausbrechen.
Die Ebenflächigkeit des Untergrundes wird mittels Wasserwaage oder Richtlatte beurteilt.
3. Die Ebenflächigkeit des Untergrundes wird mittels Wasserwaage oder Richtlatte beurteilt.
Alte Boden- und Wandbeläge (z. B. Teppich­böden, lose Fliesenbeläge, alte Tapeten), nicht tragfähige Anstriche und Schmutzreste werden entfernt.
4. Alte Boden- und Wandbeläge (z.B. Teppich­böden, lose Fliesenbeläge, alte Tapeten), nicht tragfähige Anstriche und Schmutzreste werden entfernt.
Estrichrisse werden mit Racofix® Rissharz unter Verwendung von Querarmierungen (alle 25 cm) kraftschlüssig verschlossen.
5. Estrichrisse werden mit Racofix® Rissharz unter Verwendung von Querarmierungen (alle 25 cm) kraftschlüssig verschlossen.
Holzuntergründe sind auf Festigkeit, Stabilität und Hinterlüftung zu prüfen. Holzdielen müssen bei Bedarf nachverschraubt, Spanplatten in Nut und Feder verleimt sein.


Grundieren/Spachteln
Bevor unebene Untergründe mit einer Spachtelmasse ausgeglichen werden bzw. auf ebenen Untergründen kerami­sche ­Fliesen verlegt werden können, muss zur Verbesserung des Haftver­bun­des eine auf den Untergrund abgestimmte Grundierung auf­getragen wer­­den.
Racofix® Spezial-Haftgrund
Zur Vorbehandlung glatter, poren­geschlossener Untergründe.
  • für die Verlegung Fliese auf Fliese
  • bei festen Klebstoffresten von PVC-, Teppich- und Parkettböden
  • auf Holzuntergründen
Racofix® Grundierung
Zur Vorbehandlung saugender und ­absandender Untergründe.
  • für gips- und calciumsulfatgebundene Untergründe
  • für Gipskarton- und Gipsfaserplatten
  • für Zementestriche und -putze
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Racofix® Spezial-Haftgrund dünnschichtig mittels Lammfellrolle oder Pinsel auftragen, Pfützenbildung vermeiden.
Racofix® Spezial-Haftgrund dünnschichtig mittels Lammfellrolle oder Pinsel auftragen, Pfützenbildung vermeiden.
Racofix® Grundierung mit Lammfellrolle, Pinsel oder Quast vollsatt auftragen.
Racofix® Grundierung mit Lammfellrolle, Pinsel oder Quast vollsatt auftragen.
Bei extrem saugfähigen Untergründen kann Racofix® Grundierung mit Wasser verdünnt werden.
Bei extrem saugfähigen Untergründen kann Racofix® Grundierung mit Wasser verdünnt werden.

Racofix® RF 7-Fließspachtel
Zum Ausgleich von Unebenheiten auf Bodenflächen.
  • selbstverlaufend
  • Schichtdicken 2-40 mm
  • nach ca. 3 Stunden mit Fliesen belegbar
Racofix® Nivelliermasse
Zum Ausgleich von Unebenheiten auf Bodenflächen.
  • selbstverlaufend
  • Schichtdicken 3-15 mm
  • nach ca. 24 Stunden mit Fliesen belegbar
Racofix® Reparatur-Mörtel
Zum Ausgleichen von Wandflächen sowie für Gefällespachtelungen am Boden.
  • standfest
  • Schichtdicken 2-30 mm
  • nach ca. 2 Stunden mit Fliesen belegbar
Racofix® RF 7-Fließspachtel auf den vorbereiteten Unter­grund ausgießen
Racofix® RF 7-Fließspachtel auf den vorbereiteten Unter­grund ausgießen ...
und mit einer Glättkelle verteilen. Racofix® RF 7-Fließspachtel verläuft selbstständig zu einer ebenen, ansatzfreien Fläche.
... und mit einer Glättkelle verteilen. Racofix® RF 7-Fließspachtel verläuft selbstständig zu einer ebenen, ansatzfreien Fläche.
Den standfesten Racofix® Reparatur-Mörtel mit der Glättkelle auftragen und glätten.
Den standfesten Racofix® Reparatur-Mörtel mit der Glättkelle auftragen und glätten.


Entkoppeln
Kritische Untergründe (z. B. junge, schwindungsgefährdete Betonflächen, rissgefährdete Estriche, Misch- oder Holzuntergründe) erfordern vor der Verlegung von Fliesen den Einbau einer Entkopplung. Diese verhindert, dass Spannungen aus dem Untergrund direkt auf den Fliesenbelag übertragen werden und vermindert so das Risiko von Rissbildungen.

Die Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte dient als Spannungsentkopplung und hat gleichzeitig eine trittschall- und wärme­dämmende Wirkung im Verbund mit Keramik- und Natursteinbelägen.
  • kunstharzgebundene, gepresste Polyesterfaserplatte
  • Dicke: 9 mm
Zunächst den Raum genau vermessen und Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte lose nebeneinander auslegen, dabei den erforder­lichen Randabstand einhalten.
1. Zunächst den Raum genau vermessen und Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte lose nebeneinander auslegen, dabei den erforder­lichen Randabstand einhalten.
Mit einem flexiblen Fliesenkleber (z. B. Racofix® Multi-Flexkleber, Racofix® Super-Flexkleber S1) zunächst eine Kontaktschicht, anschließend das Kammbett (6er oder 8er Zahnung) aufziehen.
2. Mit einem flexiblen Fliesenkleber (z. B. Racofix® Multi-Flexkleber, Racofix® Super-Flexkleber S1) zunächst eine Kontaktschicht, anschließend das Kammbett (6er oder 8er Zahnung) aufziehen.
Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Kleberbett einlegen, einschieben und justieren.
3. Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Kleberbett einlegen, einschieben und justieren.
Die Verlegung der Platten erfolgt vollflächig und bündig nebeneinander (Stoß an Stoß). Stöße nebeneinander liegender Platten werden versetzt verlegt.
4. Die Verlegung der Platten erfolgt vollflächig und bündig nebeneinander (Stoß an Stoß). Stöße nebeneinander liegender Platten werden versetzt verlegt.
Bei der Verwendung von Racofix® Entkopp­lungs- und Dämmplatten als Trittschalldämmung, Stoßbereiche der verlegten Platten mit Klebeband (Tesakrepp) überkleben.
5. Bei der Verwendung von Racofix® Entkopp­lungs- und Dämmplatten als Trittschalldämmung, Stoßbereiche der verlegten Platten mit Klebeband (Tesakrepp) überkleben.
Die anschließende Fliesenverlegung erfolgt nach Begehbarkeit der Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte (s. Produktinformation des ver­wendeten Racofix® Fliesenklebers, z. B. ­Racofix® Multi-Flexkleber, Racofix® Super-Flex­kleber S1).
6. Die anschließende Fliesenverlegung erfolgt nach Begehbarkeit der Racofix® Entkopplungs- und Dämmplatte (s. Produktinformation des verwendeten Racofix® Fliesenklebers, z. B. ­Racofix® Multi-Flexkleber, Racofix® Super-Flex­kleber S1).


Abdichten auf Balkon und Terrasse
Eine Durchfeuchtung der Unterkonstruktion ist häufig die Ursache für Risse, Frostschäden oder Ausblühungen bei Fliesenbelägen auf ­Balkonen und Terrassen. Um diese Schadensbilder zu vermeiden, ist die Unterkonstruktion durch eine Verbundabdichtung zu schützen. Hierfür geeignet sind die Racofix® Flex-Dichtschlämme und die Racofix® RF-100 Flex-Dichtbahn.

Racofix® Flex-Dichtschlämme
  • flexibel, rissüberbrückend
  • auf mineralischen Untergründen und festen keramischen Altbelägen
Die auf dem Gebinde angegebene Menge ­Wasser in einem Eimer vorgeben und das ­Trockenpulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollenfrei anmischen und nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten erneut durchrühren.
1. Die auf dem Gebinde angegebene Menge ­Wasser in einem Eimer vorgeben und das ­Trockenpulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollenfrei anmischen und nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten erneut durchrühren.
Je nach Untergrund, diesen vor dem Auftrag von Racofix® Flex-Dichtschlämme mit Wasser vornässen oder grundieren.
2. Je nach Untergrund, diesen vor dem Auftrag von Racofix® Flex-Dichtschlämme mit Wasser vornässen oder grundieren.
Racofix® Dichtband im Übergang zwischen Wand und Boden mit Racofix® Flex-Dichtschlämme einbetten. Für Eckbereiche und ­Wasseranschlüsse empfehlen wir Racofix® Dicht­ecken und Dichtmanschetten.
3. Racofix® Dichtband im Übergang zwischen Wand und Boden mit Racofix® Flex-Dichtschlämme einbetten. Für Eckbereiche und ­Wasseranschlüsse empfehlen wir Racofix® Dichtecken, Dichtmanschetten Wand und Dichtmanschetten Boden.
Die erste Abdichtungsschicht wird z.B. mittels Lammfellrolle aufgetragen. Dabei wird das Dichtband nahtlos in die Abdichtungsschicht eingebunden.
4. Die erste Abdichtungsschicht wird z.B. mittels Lammfellrolle aufgetragen. Dabei wird das Dichtband nahtlos in die Abdichtungsschicht eingebunden.
Nach Trocknung der ersten Schicht erfolgt ein zweiter Auftrag. Die Gesamtschichtdicke beider Abdichungsschichten muss nach Trocknung mind. 2 mm betragen. Im Übergang zur Wand wird die Abdichtung bis auf Sockelhöhe hochgezogen.
5. Nach Trocknung der ersten Schicht erfolgt ein zweiter Auftrag. Die Gesamtschichtdicke beider Abdichungsschichten muss nach Trocknung mind. 2 mm betragen. Im Übergang zur Wand wird die Abdichtung bis auf Sockelhöhe hochgezogen.

Alternativ zur Abdichtung mit einer Dichtschlämme, kann die Abdichtung auch durch den Einbau der Racofix® RF-100 Flex-Dichtbahn erfolgen.

Racofix® RF-100 Flex-Dichtbahn

  • spannungsabbauend, rissüberbrückend
  • speziell auf Balkonen und Terrassen
Mit Racofix® Multi-Flexkleber schnell zunächst eine Kontaktschicht, anschließend das Kammbett (3er oder 4er Zahnung) aufziehen.
1. Mit Racofix® Multi-Flexkleber schnell zunächst eine Kontaktschicht, anschließend das Kammbett (3er oder 4er Zahnung) aufziehen.
Racofix® RF-100 Flex-Dichtbahn innerhalb der klebeoffenen Zeit einlegen und mit der Kelle gut andrücken. Die Verlegung erfolgt bündig nebeneinander (Stoß an Stoß).
2. Racofix® RF-100 Flex-Dichtbahn innerhalb der klebeoffenen Zeit einlegen und mit der Kelle gut andrücken. Die Verlegung erfolgt bündig nebeneinander (Stoß an Stoß).
Racofix® Universal-Montageklaber im Stoßbereich auftragen …
3. Racofix® Universal-Montageklaber im Stoßbereich auftragen ...
... und mit einer Spachtel (feine Zahnung) ­aufziehen.
4. ... und mit einer Spachtel (feine Zahnung) ­aufziehen.
Racofix® RF-100 Flex-Dichtband einlegen und mit der Kelle andrücken.
5. Racofix® RF-100 Flex-Dichtband einlegen und mit der Kelle andrücken.
Im Sockelbereich Racofix® Multi-Flexkleber schnell aufbringen, im Grenzbereich zwischen Flexkleber und Abdichtungsbahn Racofix® ­Universal-Montagekleber aufziehen. Racofix® RF-100 Flex-Dichtband einlegen und gut andrücken.
6. Im Sockelbereich Racofix® Multi-Flexkleber schnell aufbringen, im Grenzbereich zwischen Flexkleber und Abdichtungsbahn Racofix® ­Universal-Montagekleber aufziehen. Racofix® RF-100 Flex-Dichtband einlegen und gut andrücken.


Abdichten im häuslichem Bad
Ein keramischer Belag kann fälschlicherweise zunächst den Eindruck erwecken, wasserdicht zu sein. Da aber nicht zuletzt durch die Fugen Wasser in den Untergrund eindringen kann, ist eine Abdichtung im Badezimmer, wie auch in anderen häuslich genutzten Nassräumen, unbedingt erforderlich.
Racofix® Flüssig-Abdichtung
Zum Abdichten von Bädern, Duschen, Waschräumen und Sanitäranlagen unter keramischen Fliesen und Natursteinen.
  • gebrauchsfertig
  • hochelastisch, rissüberbrückend
  • zum Streichen, Spachteln oder Rollen
Abzudichtende Bereiche im häuslichen Bad
Abzudichtende Bereiche im häuslichen Bad
Zunächst Racofix® Flüssig-Abdichtung im Eckbereich sowie dem Übergang zwischen Wand- und Bodenflächen auftragen, Racofix® Dichtband bzw. Racofix® Dichtecken einlegen und mit der Kelle fest andrücken.
1. Zunächst Racofix® Flüssig-Abdichtung im Eckbereich sowie dem Übergang zwischen Wand- und Bodenflächen auftragen, Racofix® Dichtband bzw. Racofix® Dichtecken einlegen und mit der Kelle fest andrücken.
Anschließend Racofix® Dichtband und Dicht­ecken satt in die Abdichtung aus Racofix® ­Flüssig-Abdichtung einbetten.
2. Anschließend Racofix® Dichtband und Dicht­ecken satt in die Abdichtung aus Racofix® ­Flüssig-Abdichtung einbetten.
An Durchdringungen sind die Kunststoffstopfen zunächst zu entfernen. Racofix® Dichtmanschetten über den Stutzen stülpen und in die Abdichtung einbetten.
3. An Durchdringungen sind die Kunststoffstopfen zunächst zu entfernen. Racofix® Dichtmanschetten Wand über den Stutzen stülpen und in die Abdichtung einbetten.
Zur flächigen Abdichtung wird Racofix® Flüssig-Abdichtung mit einer Lammfellrolle oder Glättkelle satt und porenfrei aufgetragen.
4. Zur flächigen Abdichtung wird Racofix® Flüssig-Abdichtung mit einer Lammfellrolle oder Glättkelle satt und porenfrei aufgetragen.
Nach Trocknung der ersten Schicht erfolgt ein zweiter Auftrag. Die Gesamtschichtdicke beider Abdich­tungsschichten muss nach Trocknung mind. 0,5 mm betragen.
5. Nach Trocknung der ersten Schicht erfolgt ein zweiter Auftrag. Die Gesamtschichtdicke beider Abdich­tungsschichten muss nach Trocknung mind. 0,5 mm betragen.


Einteilen von Fliesenbelägen im Wand- und Bodenbereich
Um ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen, ist die Fläche vorab symmetrisch einzuteilen. Hierzu die Wand genau vermessen und in der Mitte mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese beginnen. An den Seiten werden die Fliesen nach Bedarf zugeschnitten, dabei sollte mindestens die halbe Fliesenbreite ­bestehen bleiben.
1. Um ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen, ist die Fläche vorab symmetrisch einzuteilen. Hierzu die Wand genau vermessen und in der Mitte mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese beginnen. An den Seiten werden die Fliesen nach Bedarf zugeschnitten, dabei sollte mindestens die halbe Fliesenbreite ­bestehen bleiben.
An Außenecken und Pfeilern ist grundsätzlich mit einer ganzen Fliese zu beginnen, für die Innenecken werden die Fliesen nach Bedarf zugeschnitten.
2. An Außenecken und Pfeilern ist grundsätzlich mit einer ganzen Fliese zu beginnen, für die Innenecken werden die Fliesen nach Bedarf zugeschnitten.
Beginnen Sie an Wandflächen oben mit einer ganzen Fliese. Sollten Sie in der Höhe flexibel sein, beginnen Sie so, dass Sie auch unten mit einer ganzen Fliese enden. Sollte dies nicht möglich sein, sind Schnittstücke in der untersten Reihe anzuordnen.
3. Beginnen Sie an Wandflächen oben mit einer ganzen Fliese. Sollten Sie in der Höhe flexibel sein, beginnen Sie so, dass Sie auch unten mit einer ganzen Fliese enden. Sollte dies nicht möglich sein, sind Schnittstücke in der untersten Reihe anzuordnen.
Bei Heizkörpernischen wird das Schnittstück in der Mitte angeordnet. Alternativ können auch zwei gleichbreite Schnittstücke an den Seiten angeordnet werden.
4. Bei Heizkörpernischen wird das Schnittstück in der Mitte angeordnet. Alternativ können auch zwei gleichbreite Schnittstücke an den Seiten angeordnet werden.
Bodenflächen sind vorab ebenfalls genau zu vermessen. In der Raummitte mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese beginnen. Das Spannen einer Richtschnur (parallel zu den Längswänden) dient der ­Orientierung.
5. Bodenflächen sind vorab ebenfalls genau zu vermessen. In der Raummitte mit einer Fuge oder der Mitte einer ganzen Fliese beginnen. Das Spannen einer Richtschnur (parallel zu den Längswänden) dient der ­Orientierung.
An Übergängen zu angrenzenden Räumen, den Fugenverlauf nach Möglichkeit übernehmen. Bewegungsfugen unter das Türblatt legen.
6. An Übergängen zu angrenzenden Räumen, den Fugenverlauf nach Möglichkeit übernehmen. Bewegungsfugen unter das Türblatt legen.


Zuschneiden/Bearbeiten von Fliesen
Trotz genauester Einteilung der Fliesenfläche wird das Zuschneiden von Fliesen nicht gänzlich vermeidbar sein. Neben geraden Schnitten müssen beispielsweise auch Löcher und Aussparungen für Rohranschlüsse o. ä. hergestellt werden.

Gerade Schnitte mit dem Fliesenschneider
Mit Hilfe eines Fliesenschneiders können gerade Zuschnitte auf Maß getätigt werden. Hierzu das erforderliche Maß einstellen, die Fliese anlegen und auf der Oberseite einritzen.
1. Mit Hilfe eines Fliesenschneiders können gerade Zuschnitte auf Maß getätigt werden. Hierzu das erforderliche Maß einstellen, die Fliese anlegen und auf der Oberseite einritzen.
Anschließend die Fliese mit der Brechvorrichtung sauber entlang des eingeritzten Schnitts brechen.
2. Anschließend die Fliese mit der Brechvorrichtung sauber entlang des eingeritzten Schnitts brechen.
MEISTER-TIPP!

Stärkere Fliesen können nicht mehr allein mit einem Fliesenschneider bearbeitet werden. Solche Platten zunächst ebenfalls einritzen, anschließend mit dem Fliesenhammer vorsichtig von der Rückseite gegen die Platte schlagen, sodass diese entlang des Ritzes bricht.

Löcher und Aussparungen

Seitliche Aussparungen können mit dem Winkelschleifer ...
3. Seitliche Aussparungen können mit dem Winkelschleifer ...
... oder durch vorsichtiges Brechen mit der Zange (Papageienzange) hergestellt werden.
4. ... oder durch vorsichtiges Brechen mit der Zange (Papageienzange) hergestellt werden.
Eine Möglichkeit zur Herstellung von Löchern innerhalb der Fliese (z.B. für Armaturanschlüsse) bieten spezielle Aufsätze für Bohrmaschinen.
5. Eine Möglichkeit zur Herstellung von Löchern innerhalb der Fliese (z.B. für Armaturanschlüsse) bieten spezielle Aufsätze für Bohrmaschinen.
Alternativ kann auch mit einem Fliesenloch­gerät (Lochboy) gearbeitet werden. Hierzu die Fliese fest zwischen die beiden Metallbügel einspannen und die Fliese im Inneren des ­Kreises mit einem spitzen Fliesenhammer herausschlagen.
6. Alternativ kann auch mit einem Fliesenloch­gerät (Lochboy) gearbeitet werden. Hierzu die Fliese fest zwischen die beiden Metallbügel einspannen und die Fliese im Inneren des ­Kreises mit einem spitzen Fliesenhammer herausschlagen.
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Fliesen verlegen
Die zu verfliesende Fläche zunächst genau vermessen und einteilen, gegebenenfalls eine Hilfslinie ziehen.
1. Die zu verfliesende Fläche zunächst genau vermessen und einteilen, gegebenenfalls eine Hilfslinie ziehen.
Die auf dem Gebinde angegebene Menge Wasser in einen Eimer vorgeben und das Trockenpulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollen­frei anmischen und nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten erneut durchrühren.
2. Die auf dem Gebinde angegebene Menge Wasser in einen Eimer vorgeben und das Trockenpulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollen­frei anmischen und nach einer Reifezeit von ca. 5 Minuten erneut durchrühren.
Mit der glatten Seite der Kelle zunächst unter Druck eine Kontaktschicht aufziehen.
3. Mit der glatten Seite der Kelle zunächst unter Druck eine Kontaktschicht aufziehen.
Anschließend mit passender Zahnkelle das Kammbett aufziehen (Winkel 45°-60°). Nicht mehr Fliesenkleber aufziehen, als innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann.
4. Anschließend mit passender Zahnkelle das Kammbett aufziehen (Winkel 45°-60°). Nicht mehr Fliesenkleber aufziehen, als innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann.
Die Fliese an der benachbarten Fliese ansetzen, wegschieben und justieren.
5. Die Fliese an der benachbarten Fliese ansetzen, wegschieben und justieren.
Als Orientierung für gleichmäßige Fugenbreiten können Fugenkreuze verwendet werden. Vor dem Verfugen sind diese wieder zu entnehmen.
6. Als Orientierung für gleichmäßige Fugenbreiten können Fugenkreuze verwendet werden. Vor dem Verfugen sind diese wieder zu entnehmen.
Kleberreste auf der Fliese und in den Fugen sind vor der Erhärtung abzuwaschen.
7. Kleberreste auf der Fliese und in den Fugen sind vor der Erhärtung abzuwaschen.
Die Verlegung am Boden erfolgt analog zur ­Verlegung an Wandflächen. Im Übergang zwischen Wand und Boden ist die Bodenfliese unter die Wandfliese zu schieben.
8. Die Verlegung am Boden erfolgt analog zur ­Verlegung an Wandflächen. Im Übergang zwischen Wand und Boden ist die Bodenfliese unter die Wandfliese zu schieben.

MEISTER-TIPP!

Kantenlänge
der Fliese (mm)
Zahnung (mm)
bei 50 mm 4 x 4 x 4 mm
bei 50-108 mm 6 x 6 x 6 mm
bei 200-300 mm 8 x 8 x 8 mm
> 300 mm
oder mit stark
profilierter Rückseite
10 x 10 x 10 mm
Die Größe der Spachtelzahnung richtet sich nach der Kantenlänge der Flie­sen. Zur Auswahl des geeigneten Flie­sen­klebers beachten Sie bitte die Tabelle "Anwendungssystematik Boden" und "Anwendungssystematik Wand".


Fliesen verlegen im Außenbereich
Hohe mechanische, aber vor allem auch thermische Belastungen durch wechselnde Temperaturen im Außenbereich führen oftmals zu Schäden. Grund hierfür sind meist Hohlräume im Verlegemörtel. Auf Balkonen und Terrassen kann sich hierin Wasser sammeln, das im Winter zu Eis gefriert und die Fliesen absprengt.

Für eine hohlraumfreie Verlegung empfiehlt sich das Buttering-Floating-Verfahren, bei dem der Fliesenkleber zusätzlich auf die Plattenrückseite aufgetragen wird, bevor diese in das Kleberbett eingeschoben wird.
Darüber hinaus kann z.B. Racofix® Super-Flexkleber S1 je nach Wasserzugabe auch als Fließbettmörtel angerührt werden. Diese gieß­fähige Konsistenz ermöglicht eine mühelose Verarbeitung und eine vollsatte Rückseitenbenetzung.
Racofix® Fliesenkleber entsprechend der Angaben auf dem Gebinde in der gewünschten Konsistenz anrühren.
1. Racofix® Fliesenkleber entsprechend der Angaben auf dem Gebinde in der gewünschten Konsistenz anrühren.
Mit der glatten Seite der Kelle unter Druck eine Kontaktschicht aufziehen.
2. Mit der glatten Seite der Kelle unter Druck eine Kontaktschicht aufziehen.
Anschließend mit passender Zahnkelle das Kammbett aufziehen (Winkel 45°-60°). Nicht mehr Fliesenkleber aufziehen, als innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann.
3. Anschließend mit passender Zahnkelle das Kammbett aufziehen (Winkel 45°-60°). Nicht mehr Fliesenkleber aufziehen, als innerhalb der klebeoffenen Zeit mit Fliesen belegt werden kann.
Racofix® Fliesenkleber, wie auf dem Foto gezeigt, zusätzlich auf die Plattenrückseite aufziehen (Buttering-Floating-Verfahren).
4. Racofix® Fliesenkleber, wie auf dem Foto gezeigt, zusätzlich auf die Plattenrückseite aufziehen (Buttering-Floating-Verfahren).
Die Platte in das Kleberbett einlegen (an der benachbarten Platte ansetzen und wegschieben) und gut andrücken.
5. Die Platte in das Kleberbett einlegen (an der benachbarten Platte ansetzen und wegschieben) und gut andrücken.
Diese nachträglich herausgenommene Bodenfliese zeigt deutlich eine vollsatte Rückseiten­benetzung.
6. Diese nachträglich herausgenommene Bodenfliese zeigt deutlich eine vollsatte Rückseiten­benetzung.


Verfugen
Saugfähige Fliesen und Platten (Steingut) mit Fugenbreiten 2-5 mm werden mit Racofix® Fugenweiß, Fugengrau oder Racofix® Flexfuge color (erhältlich in 10 Farbtönen) verfugt.

Zum Verfugen von Feinsteinzeug und Naturstein sowie Glasfliesen und Glasmosaik mit Fugenbreiten 1-10 mm wird Racofix® Multi-Flexfuge eingesetzt (erhältlich in 11 Farbtönen).

Auf kritischen Untergründen und im Außenbereich z.B. auf Balkonen und Terrassen empfehlen wir Racofix® Flexfuge breit grau (2-20 mm).
Den Belag zunächst mit einem feuchten Schwamm leicht vornässen. Dies erleichtert die nachfolgende Verfugung (insbesondere bei profilierten, rauen, unglasierten, unpolierten und offenporigen Oberflächen).
1. Den Belag zunächst mit einem feuchten Schwamm leicht vornässen. Dies erleichtert die nachfolgende Verfugung (insbesondere bei profilierten, rauen, unglasierten, unpolierten und offenporigen Oberflächen).
Die auf dem Gebinde angegebene Menge Wasser in einen Eimer vorgeben und das Trocken­pulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollenfrei anmischen. Auf eine genaue Wasserdosierung achten.
2. Die auf dem Gebinde angegebene Menge Leitungswasser in einen Eimer vorgeben und das Trocken­pulver hinzugeben. Mittels Rührquirl knollenfrei anmischen. Auf eine genaue Wasserdosierung achten.
Die zu verfugende Fläche mit einer Fugscheibe diagonal zum Fugenverlauf einschlämmen. Den Fugenmörtel dabei dicht und tief einbringen und die Fuge vollständig füllen.
3. Die zu verfugende Fläche mit einer Fugscheibe diagonal zum Fugenverlauf einschlämmen. Den Fugenmörtel dabei dicht und tief einbringen und die Fuge vollständig füllen.
Den Mörtel anziehen lassen bis dieser gleich­mäßig matt geworden ist.
4. Den Mörtel anziehen lassen bis dieser gleich­mäßig matt geworden ist.
Mit einem feuchten Schwammbrett oder Handschwamm den Fliesenbelag vorwaschen.
5. Mit einem feuchten Schwammbrett oder Handschwamm den Fliesenbelag vorwaschen.
Anschließend den Belag mit sauberem Schwamm­brett oder Handschwamm diagonal zum Fugenverlauf sauberwaschen. Nach Trock­nung des Fugenmörtels den verblie­benen Mörtelschleier mit einem trockenen, sauberen Tuch entfernen.
6. Anschließend den Belag mit sauberem Schwamm­brett oder Handschwamm diagonal zum Fugenverlauf sauberwaschen. Nach Trock­nung des Fugenmörtels den verblie­benen Mörtelschleier mit einem trockenen, sauberen Tuch entfernen.

RF-X Feinfuge – die Allroundfuge
RF-X Feinfuge – die Allroundfuge
  • Schnell erhärtender, flexibler, wasser- und schmutzabweisender, ­zementärer, antimikrobiell
    wirkender Fugenmörtel gemäß CG 2 WA nach DIN EN 13 888, für Fugenbreiten von 1–10 mm
  • Zum Verfugen von allen Arten von Keramik, Naturstein und Glasmosaik
  • Mit Racofix® Glitter in gold und silber optisch hochwertig veredelbar
  • Farbbrillante, ausblühfreie und abriebfeste Fuge (CG2 WA)
  • Beständig gegen Haushaltsreiniger
  • Auf allen kritischen Untergründen und auf Fußbodenheizungen

Verfugen mit RF-X Feinfuge
1,2-1,3 l Leitungswasser in ein sauberes Gefäß vorgeben.
1. 1,2–1,3 l Leitungswasser in ein sauberes Gefäß vorgeben.
Racofix® RF-X Feinfuge in das vorgelegte Leitungswasser zudosieren und klumpenfrei maschinell anmischen. Eine Reifezeit von 3 – 5 Minuten ist nach dem ersten Mischvorgang einzuhalten.
2. Racofix® RF-X Feinfuge in das vorgelegte Leitungswasser zudosieren und klumpenfrei maschinell anmischen. Eine Reifezeit von 3–5 Minuten ist nach dem ersten Mischvorgang einzuhalten.
Racofix® RF-X Feinfuge kann mit maximal 2 Beuteln Racofix® Glitter in silber oder gold während des Anmischvorgangs veredelt werden. Der ­Leitungswasseranteil ist hierfür auf 1,3–1,4 l zu erhöhen.
3. Racofix® RF-X Feinfuge kann mit maximal 2 Beuteln Racofix® Glitter in silber oder gold während des Anmischvorgangs veredelt werden. Der ­Leitungswasseranteil ist hierfür auf 1,3–1,4 l zu erhöhen.
Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in Glas­mosaik.
4. Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in Glas­mosaik.
Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in schwach oder nicht saugende Keramik (Feinsteinzeug).
5. Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in schwach oder nicht saugende Keramik (Feinsteinzeug).
Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in sau­gende Keramik (Steingut).
6. Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in sau­gende Keramik (Steingut).
Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in Naturstein.
7. Einfugen von Racofix® RF-X Feinfuge in Naturstein.
Abwaschen des Belages nach ausreichender Standzeit der Racofix® RF-X Feinfuge.
8. Abwaschen des Belages nach ausreichender Standzeit der Racofix® RF-X Feinfuge.
Mit Racofix® RF-X Feinfuge veredeltes Bade­zimmer.
9. Mit Racofix® RF-X Feinfuge veredeltes Bade­zimmer.
      Tipps zum Verfugen:
  • Auch wasserabweisende Fugenmörtel sind nicht wasserdicht und ersetzen deswegen keine wirksame Abdichtung unterhalb des Belags.
  • Der Fliesenkleber muss vor dem Verfugen ausgehärtet und trocken sein (Angaben auf dem Gebinde beachten).
  • Die Fugen müssen gleichmäßig tief und sauber sein, eventuelle Kleberreste im Vorfeld entfernen.
  • Sparen Sie Übergänge zwischen Wand und Boden, zu Sanitärteilen und zu Boden- und Wandanschlüssen sowie Fugen in Eckbereichen bei der Verfugung aus. Diese Bereiche werden anschließend mit Racofix® Fugen-Silicon elastisch verfugt.
  • Verfugen Sie große Flächen nicht in einem Zug, sondern teilen Sie diese in mehrere Abschnitte ein, sodass sie den Waschzeitpunkt optimal einplanen können.
  • Rühren Sie den Fugenmörtel maschinell an und achten Sie dabei auf genaue Wasser­dosierung und die Einhaltung der Reifezeit.
  • Bei profilierter, rauer und unglasierter Fliesenoberfläche sowie bei Naturstein empfehlen wir ein Vornässen des Belages und grundsätzlich eine Probeverfugung, um festzustellen, ob sich die Fliesen einwandfrei reinigen lassen.
  • Hohe Temperaturen sowie stark saugende Untergründe oder Fliesen (Steingut) können zu einem zu schnellen Entzug des Anmachwassers führen. Um dies zu vermeiden, feuchten Sie den offenen Fugenquerschnitt vor der Verfugung an. Die Fläche dabei nicht überwässern.
  • Wechseln Sie regelmäßig das Abwaschwasser, verwenden Sie möglichst wenig Wasser und belassen Sie keinen Wasserfilm auf der Fuge (insbesondere bei dunklen bzw. stark pigmentierten Fugenmörteln).
  • Trockenes Nachreiben der abgewaschenen und angezogenen Fugen mindert die spä­tere Ausblühgefahr und fördert die Farbbrillanz der Fugenoberfläche.
  • Unterschiedliches Saugverhalten von Keramik/Untergrund kann die Farbgleichheit/ -brillanz von zementären Fugenmörteln beeinträchtigen.
  • Verfugen Sie Beläge im Außenbereich nicht bei direkter Sonneneinstrahlung und schützen Sie frische Fugen vor Regen.


Elastisch verfugen
Auf Baumaterialien wirken unterschiedlichste Belastungen ein (z.B. Temperaturschwankungen, Luftfeuchtigkeit). Als Folge dehnen sich die Materialien aus bzw. ziehen sich zusammen - je nach Material in unterschiedlichster Weise. Hierdurch entstehen Spannungen ­zwischen einzelnen Elementen, Risse im Fliesenbelag können die Folge sein. Um dies zu vermeiden, werden sämtliche Eckfugen sowie Anschlussbereiche zwischen unterschiedlichen Materialien elastisch verfüllt.
Racofix® Fugen-Silicon
Zum elastischen Schließen von Fugen im Sanitär- und Wohnbereich.
  • pilzhemmend
  • in allen gängigen Sanitärfarben
Racofix® Naturstein-Silicon
Zum elastischen Schließen von Bewegungsfugen bei Marmor- und Natursteinbelägen.
  • pilzhemmend
  • keine Randzonenverfärbung
Platzhalter
Die zu verschließende Fuge muss sauber sein, eventuelle Kleber-/Mörtelreste im Vorfeld auskratzen.
1. Die zu verschließende Fuge muss sauber sein, eventuelle Kleber-/Mörtelreste im Vorfeld auskratzen.
Die Kartuschenspitze zunächst glatt abschneiden, die Düse aufschrauben und diese entsprechend der Fugenbreite schräg abschneiden.
2. Die Kartuschenspitze zunächst glatt abschneiden, die Düse aufschrauben und diese entsprechend der Fugenbreite schräg abschneiden.
Racofix® Fugen-Silicon möglichst gleichmäßig mit einer Handspritze in die Fuge einbringen.
3. Racofix® Fugen-Silicon möglichst gleichmäßig mit einer Handspritze in die Fuge einbringen.
Die Fuge mit einer Seifenlösung als Glättmittel einsprühen ...
4. Die Fuge mit einer Seifenlösung als Glättmittel einsprühen ...
... und vor Einsetzen der Hautbildung mit einem Silikon-Glätter abziehen.
5. ... und vor Einsetzen der Hautbildung mit einem Silikon-Glätter abziehen.
MEISTER-TIPP!

Vor dem Ausspritzen sollte eine PE-Rund­schnur in die Fuge eingelegt werden, um eine Dreiflankenhaftung des Fu­gen-dicht­stoffes zu vermeiden. Bauseitige Bewegungsfugen dürfen nicht mit Fliesen überklebt werden. Sie müssen im Fliesenbelag übernommen und ebenfalls elastisch verfugt werden.